Hintergrund
Die moderne Gesellschaft diktiert das Bild junger und dynamischer Menschen, die Spitzenleistungen in allen Bereichen erbringen sollen. In den Medien kann man erfahren, wie oft “ein Durchschnittspaar” pro Woche miteinander verkehrt.
Welche Stellungen am besten zu multiplen Orgasmen führen, kann bereits jeder Teenager in Jugendzeitschriften nachlesen. Alles erscheint möglich. Und wenn nicht, steht sicherlich ein Medikament parat. Die Leistungsbezogenheit auf der einen Seite und die älter werdende Bevölkerung auf der anderen Seite führen jedoch immer häufiger zu Rat- und (Tat-)losigkeit in deutschen Schlafzimmern.

Leider sucht jedoch nur ein kleiner Teil der Betroffenen wirklich professionelle Hilfe. Der erste Ansprechpartner ist dann meist der Hausarzt des Vertrauens, der Gynäkologe oder Urologe. Häufig ist aber im Sprechstundenalltag weder Raum noch Zeit für ein kompetentes Gespräch. Hier kann die Sexualtherapeutin helfen.